„Schematherapie“ ist eine Weiterentwicklung der klassischen kognitiven Verhaltenstherapie,  um Menschen besser zu helfen, die unter Problemen leiden, die lerngeschichtlich meist sehr früher erworben werden, sich meist über einen langen Lebenszeitraum hinziehen, oft wenig bewusst wahrgenommen werden, sich in zwischenmenschlichen Situationen und im beruflichen Bereich hinderlich für die persönliche Entwicklung auswirken und sich oft sehr beharrlich einer Veränderung widersetzen, sogenannten „Lebensfallen“ oder „Schemata“ (im gängigen Klassifikationssystem heissen diese Probleme "Persönlichkeitsstörungen" oder "-akzentuierungen"). Dazu wurden neben den bewährten, auf Veränderungen von Bewertungen und konkretem Verhalten abzielenden Strategien der Verhaltenstherapie solche anderer Therapieformen (Gestalttherapie, Psychodrama, Transaktionsanalyse) integriert, die stärker direkt auf Emotionen und den Einbezug der eigenen Lebensgeschichte abzielen, z.B. Rollenspiele, Imagination, Arbeit mit „inneren Anteilen“, sog. „Modi“.

Schematherapie in der Gruppe zielt also auf das Kennenlernen und gezielte Verändern der eigenen „Lebensfallen“ (Schemata) und „inneren Anteile“  (Modi) ab, um langfristig deren Aktivierung im Alltag besser zu bewältigen, seine seelischen Grundbedürfnisse besser zu erfüllen und dadurch in seiner persönlichen (privaten wie beruflichen) Entwicklung mehr Erfüllung und Zufriedenheit zu erleben.  Neben der Arbeit an den eigenen Schemata und Modi ermöglichst die Gruppentherapie auf besonders gute Weise die verbesserte Wahrnehmung, Akzeptanz und den Umgang von Schemaaktivierungen bei anderen Menschen in der sicheren Umgebung einer kleinen Therapiegruppe von 4 Patienten und einem Therapeuten.

Nicht ausreichend in ihrer Wirksamkeit untersucht und deshalb wohl nicht sicher geeignet ist Gruppen-Schematherapie für Menschen, die unter Störungen leiden, die sich durch klassische kognitive Verhaltenstherapie schnell und effektiv behandeln lassen (z.B. Angst-, Zwang-, posttraumatische Belastungsstörungen, einmalige depressive Episoden) und die eine solche Therapie bislang noch nicht hatten, für Menschen mit psychotischen Episoden in der Vorgeschichte und illegale Drogen konsumierende Patienten. Auch wer einer Gruppentherapie grundsätzlich ablehnend gegenübersteht, wird möglicherweise nicht ausreichend profitieren.

 

Wie läuft die Gruppentherapie ab?

  • Zunächst erfolgt in den sogenannten probatorischen Sitzungen ein erstes Kennenlernen im Einzelkontakt und die Bestandsaufnahme Ihrer Beschwerden
  • Nach Klärung Ihrer Ziele und ob eine Gruppentherapie für Sie geeignet ist, stellen wir gemeinsam einen Antrag auf Kostenübernahme bei Ihrer Krankenkasse. Ist dieser genehmigt, können Sie mit der Gruppentherapie beginnen.
  • Die Gruppentherapie findet jeweils einmal wöchentlich statt.
  • Die Teilnahme umfasst 20 Sitzungen á 100 min, ist verbindlich und soll regelmäßig erfolgen
  • Es besteht Schweigepflicht für alle Teilnehmenden

Kontakt 

Sonntagstr. 30

10245 Berlin

 

Fest (030) 28868324

Mobil 0162 272 49 42

Mail     praxis.dr.glaeser(at)arcor.de

 

Sprechzeiten

Telefonische Sprechstunde:

(030) 28868324

Montag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag

von 12:00-12:25 Uhr

 

 

Termine nur nach Vereinbarung

alle Kassen und Privat

 

Anfahrt

S-Bahnhof Ostkreuz

Tram 21 oder

Bus 240 Neue Bahnhofstr.

Tram 13 Wühlischstr.

www.bvg.de

Bitte den Code eingeben:

Hinweis: Bitte die mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.